Recycling hilft beim Klimaschutz

Die Wiederverwertung von Abfall schont nicht nur Bodenschätze und pflanzliche Rohstoffe, sondern spart auch CO2-Emissionen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht in Oberhausen.

Geprüft wurde der Einsatz von Sekundärrohstoffen (Abfall-Wertstoffe) im Vergleich zur Verwendung primärer Rohstoffe (Bodenschätze/planzliche Rohstoffe) im Hinblick auf die jeweiligen CO2-Bilanzen.

Demnach entstehen bei der Stahlproduktion aus Schrott rund 56 Prozent weniger CO2 als bei der Neuproduktion aus Eisenerz. Der Einspareffekt schlägt bei Kupfer mit fast 36 Prozent, bei Aluminium sogar mit ca. 93 Prozent zu Buche.

Auch das Recycling von PE-Folien und PET spart rund 70 bzw. fast 85 Prozent der Emissionen der auf Erdöl basierenden Primärproduktion.

Die Einspareffekte bei Papier und Holz liegen bei über 50 bzw. 90 Prozent. Gleichzeitig schont der Recyclingprozess bestehende Wälder, die CO2 aufnehmen und binden.