Altpapier hat Hochkonjunktur

Altpapier hat Hochkonjunktur

Altpapier ist mittlererweile der bedeutendste Rohstoff für die Papierindustrie. Rund drei Viertel des inländischen Rohstoff-Bedarfs (ca. 15,5 Mio. Tonnen) wurden 2006 mit dem Sekundär-Rohstoff "Altpapier" abgedeckt.

Und der Bedarf an Altpapier wächst weiter.

Die ökologischen Vorteile der Wiederverwertung von Pappe, Papier und Kartonagen sprechen für sich.

Wer Recycling-Papier verwendet, schützt die Umwelt!

Diese regelmäßig angezweifelte Aussage hat sich mittlererweile in Fachkreisen durchgesetzt. Belegt wird sie beispielsweise durch einen jüngst veröffentlichten ökologischen Vergleich von Büropapieren, den das IFEU-Institut (Heidelberg) im Auftrag der Initiative pro Recyclingpapier durchführte. Hierbei schnitt Recycling-Ware im Vergleich zu Frischfaser-Papieren bei allen untersuchten umweltrelevanten Faktoren deutlich besser ab. So wird für die Herstellung von Recycling-Papieren fast zwei Drittel weniger Energie sowie 60 % weniger Prozesswasser benötigt. Die Abwasserbelastung liegt um drei Viertel, das Versauerungspotenzial um vier Fünftel und der Treibhauseffekt immer noch rund ein Viertel niedriger als bei der Verwendung von Frischfasern .