Regeln beim Dosenpfand (Zwangspfand)

Das Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wurde reformiert

Seit dem 1. Mai 2006 gilt für alle Getränkeverpackungensgrößen von 0,1 bis 3,0 Liter nur noch ein einheitliches Pfand von 25 Cent.

Größere Getränkeverpackungen wie Partyfässchen bleiben pfandfrei. Außerdem sind ökologisch vorteilhaft abgepackte Getränke in Schlauchbeuteln oder Getränkekartons von der Pfandfplicht befreit.

Unter die Pfandpflicht fallen alle Dosen, Plastik- und Glasflaschen befüllt mit Bier, Biermischgetränken, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken (mit und ohne Kohlensäure) und Alcopops.

Seit dem 1. April 2009 wird auch für zuckerfreie Soft- und Energygetränke in Einwegflaschen Pfand fällig.

Auf die Verpackungen von Milch, Milchmixgetränken, Fruchtsaft und -nektar, Gemüsesäften, Sekt, Wein und Spirituosen wird kein Einweg-Pfand erhoben. Außerdem bleiben die speziellen diätischen Getränke für Säuglinge und Kleinkinder pfandfrei.

Insellösungen gehören der Vergangenheit an

Bepfandete Einweg-Getränkeverpackungen können in jedem Geschäft, das auch bepfandete Einwegverpackungen gleicher Art (aus gleichem Werkstoff) führt, eingelöst werden. Hiervon ausgenommen sind Geschäfte mit weniger als 200 Quadratmeter Verfkaufsfläche.