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27.04.2016

Ende der kostenlosen Tragetaschen aus Plastik

Vermeidbarer Abfall - Einwegtragetaschen aus Plastik

Einwegtragetaschen als äußert kurzlebige und meist unnötige Produkte sollen aus Naturschutzgründen  und um Rohstoffe zu sparen vermieden werden.

Die Deutschen verbrauchen im Schnitt ca.70 Plastiktüten pro Jahr und Einwohner und liegen damit weit unter dem EU-Durchschnitt von ca. 198 Stück. Der EU-weite Verbrauch soll nach einer EU-Verordnung bis zum Jahr 2025 auf 40 Tragetaschen sinken.

Um den Verbrauch weiter zu senken und das Ziel von 40 Tüten zu erreichen, haben das Bundesumweltministerium und die Handelsverbände am 26. April 2016 eine Vereinbarung unterzeichnet. Demnach werden Plastiktragetaschen nicht mehr kostenlos abgegeben. 

Bis 2018 sollen mindestens 80 % der in Verkehr gebrachten Kunststoff-Tragetaschen Geld kosten. Wie viel eine Einwegtüte kostet, bestimmt der Einzelhändler vor Ort.

Unser Vorschlag

Sorgen Sie vor. Nehmen Sie zum Einkaufen Taschen, Körbe oder Boxen mit.

Erworbene Einwegtüten sollten möglichst häufig verwendet oder als Müllbeutel genutzt werden.

Ausgediente Einweg-Plastiktragetaschen gehören in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.